Bei Alice laufen die Uhren anders

Alice ist über dem ZeitplanJa, der Screenshot ist von heute, dem 27. November – genau 4 Wochen nach der veranschlagten Anschlussschaltung. Scheinbar muss man damit zu leben lernen, dass DSL-Provider in Deutschland ihr Budget lieber in Werbung als in Kundenbetreuung zu stecken. Seit der Auftragserteilung des Alice-Anschlusses am 13.10.2007 schiebt die Hotline die Schuld stets auf die T-Com. Ist es zu viel verlangt, wenn man erwartet, dass ein Unternehmen am Markt sich selbst um seine Zulieferer kümmert? Beim Imbis um die Ecke bekomm ich doch auch nicht gesagt “Der Burger ist heute ohne Fleisch – sie wissen ja, die Zulieferer…”

In eigener Sache warte ich, allen Vorwarnungen zum Trotz, auf einen 1&1-Anschluss – die haben es allerdings in mehr als zwei Wochen noch nicht einmal geschafft, mir eine Auftragsbestätigung zu schicken. Laut Antwort auf meine Mail ist der Auftrag beim “Outbound-Team” – mal schauen, was das heißen mag…

Dass mysteriöse Vorgänge beim Internetprovider 1&1 nichts Neues sind, lässt sich bei Cybergolf.de sehr, äh, gefühlsecht nachlesen: Nackt und hilflos in den Fängen von 1und1

Update: Nach einigem Querlesen von Foren (u.A. bei onlinekosten.de) frage ich mich, warum es bei der Art und Weise wie Provider ihre Kunden behandeln nicht viel mehr Freifunker gibt. Bei Freifunk lernt man Leute aus der Nachbarschaft kennen, man hat Ansprechpartner wenn etwas nicht funktioniert, muss sich nicht mit dem fragwürdigen Gebaren von Geiz-ist-Geil-Providern rumschlagen und spart obendrein vielleicht auch noch Geld.

Update 2: Na die bei 1und1 sind auch ganz Schlaue. Nachdem auch nach knapp einem Monat nach Auftragserteilung noch keine Bestätigung gekommen war, hab ich die Bestellhotline angerufen und erfahren, dass der Auftrag längst storniert wurde (Leitung nicht ausgebaut blablabla) – warum teilt man sowas dem Kunden eigentlich nicht mit?

Deutsches Wörterbuch und deutsche Tastatur im iPhone einstellen

Durch einen Tipp bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die aktuelle iPhone Firmware 1.1.1 doch nicht gänzlich auf Englisch beschränkt ist – obwohl es die Telefone offiziell derzeit nur in den USA gibt… 😉

Screenshots

International unter SettingsInternational-EinstellungenVerschiedene Tastaturen zur AuswahlDeutsche Tastatur

Anleitung

Zum Aktivieren der Internationalisierungs-Features ist ein “geöffnetes” (Jailbreak) System mit installiertem OpenSSH zwingende Vorraussetzung.

  1. Mit einem SFTP-Client kopiert man die Datei /System/Library/CoreServices/SpringBoard.app/M68AP.plist vom iPhone auf seinen Rechner. In der Konsole sieht der Befehl dazu so aus (die IP ist natürlich anzupassen):

    Download der M68AP.plist in der Konsole

  2. Nun öffnet man die M68AP.plist mit dem TextWrangler und sucht nach folgendem Abschnitt:
     <key>international</key>
     <false/>

    Diesen ändert man in:

    M68AP.plist in TextWrangler

  3. Nun kopiert man die Datei zurück an ihren Platz auf dem iPhone und startet das Telefon neu. Danach gibts unter Settings->General einen neuen Menüpunkt International (siehe Screenshot oben).

Hat man dann die Tastatur auf Deutsch umgeschaltet, unterstützt plötzlich auch ein deutsches Wörterbuch das Schreiben 🙂

Deutsche Tastatur

Live-Stromverbrauch eines iBook / MacBook (Pro)

Im Batteriebetrieb kann man den momentanen Stromverbrauch eines tragbaren Apple Computers im System-Profiler (unter Dienstprogramme) sehen:
Profiler-Screenshot

Multipliziert man nun die Werte von Stromverbrauch in Ampere und Spannung in Volt, so bekommt man die Momentan-Leistung des Gerätes in Watt. Bei meinem MacBook sind das bei ausgeschaltetem Airport und Display mit minimaler Beleuchtung 1,1 Ampere bei 11,1 Volt – also gerade mal gut 12 Watt! 😉

Bei Gelegenheit müsste man dafür eigentlich mal ein kleines Tool schreiben (“Ihr MacBook verbraucht derzeit X Watt, das entspricht ca. YZ Gramm CO2 pro Stunde.”)…

VoIP mit dem iPhone

Es scheint so, als käme der Tag immer näher, an dem man das iPhone mit den gängigen VoIP-Provider nutzen könnte – das berichtet jedenfalls Blognation.

Eine einfach bedienbare und gut integrierte VoIP-Lösung könnte ein schlagkräftiges (wenn auch inoffizielles) Kaufargument für das iPhone sein. Einen erheblichen Teil der Zeit verbringt Mensch in der Nähe von WLAN-Netzen – da macht es Sinn, diese auch zum Telefonieren zu nutzen. 🙂

Spotlight-Reindizierung bei aktiviertem FileVault

Für alle die, denen der Titel ersteinmal gar nichts sagt: Sowohl Spotlight als auch FileVault sind Technologien in Apples Betriebssystem Mac OS X. Während es sich bei Spotlight um eine Desktop-Suchmaschine handelt (“Ich weiß ich hab ein Dokument über xyz, wie hieß es doch gleich?”), ermöglicht FileVault das Verschlüsseln des Benutzerverzeichnisses.

Da es eigentlich eine ganz gute Sache ist, seine privaten Daten zu verschlüsseln (sie heißen nicht umsonst privat [, Herr Schäuble]), habe ich FileVault einfach aktiviert und begann damit zu arbeiten. Kurz darauf fiel mir auf, dass Spotlight nur noch unzuverlässig arbeitete: Erst waren die Treffer auf Suchanfragen mehr als dürftig (was sich per Konsole über eine händische Indizierung der Daten mittels “mdimport” lösen ließ), dann begann Spotlight nach etwa jeder zweiten Suchanfrage willkürlich Daten zu indizieren und stand dabei für mehrere Minuten nicht zu verfügung…

Das vorläufige Ende vom Lied: Die einzige Lösung, die Google anbieten konnte, half: FileVault deaktivieren. Sollte jemand eine bessere Lösung finden… 😉

iPhone AT&T-Lock gehackt

So wie es aussieht, gibt es nun tatsächlich den ersten funktionierenden iPhone Unlock Hack: George Hotz beschreibt in seinem Blog in 10 Schritten wie die Bindung des iPhones an den Provider AT&T aufgehoben werden kann. Danach funktioniert das Telefon auch in anderen Funknetzen.

Ganz einfach ist das Vorgehen allerdings nicht: Da geschützte Speicherbereiche geändert werden müssen, ist ein kleiner Löt-Eingriff ins Telefon notwendig.

George Hotz’ Blog

Blaustich unter Mac OS X 10.4.8

Zuweilen kommt es vor, dass der Bildschirm eines Macs nach dem Wiederaufwachen aus dem Standby einen leichten Blaustich hat. Dann hilft folgendes:

  1. Terminal öffnen (unter Dienstprogramme)
  2. folgendes eintippen und mit Enter bestätigen:
    /System/Library/Frameworks/ApplicationServices.framework/
    Versions/A/Frameworks/CoreGraphics.framework/Versions/A/
    Resources/DMProxy

    Der Befehl muss in eine Zeile geschrieben werden, die hier angezeigten Zeilenumbrüche müssen also weg!

Bluetooth-Defekt in MacBooks

Wer ein paar MacBook-Besitzer kennt, hat vielleicht schon von Schwierigkeiten mit der ersten Serie, der sogenannten A-Revision, dieses Notebooks gehört. Da gab es z.B. MacBooks, die sich unter Volllast plötzlich abschalteten, flimmernde Displays, Akkus, die sich nicht mehr laden lassen wollten und noch einiges mehr.

Mittlerweile werden MacBooks der sogenannten B-Revision (Core 2 Duo) verkauft, die scheinbar die erhoffte Serienreife erreicht haben.Screenshot: Bluetooth: Nicht verfügbar

Ein weniger bekannter Defekt trifft mich nun neuerdings: Bluetooth will sporadisch einfach nicht. Über dem Bluetooth-Icon in der Menüleiste erscheint eine Wellenlinie und wenn man drauf klickt der Text “Bluetooth: Nicht verfügbar”. Geht man dem Problem weiter nach, so stößt man in der Datei system.log (einsehbar über Dienstprogramme > Konsole) auf unzählige Fehlermeldungen der Art:

May 18 14:22:46 Hobbit kernel[0]: USBF: 1302.211 AppleUSBHubPort: Port 1 of Hub at 0x7d000000 reported error 0xe00002ed while doing set feature (resetting port)

Desweiteren zeigt der System Profiler:

Screenshot: System Profiler hat keine Informationen zu Bluetooth

Glaubt man Google, bin ich nicht der einzige von diesem Problem Betroffene. Die Probleme mit den ersten MacBooks sind sehr bedauerlich: Abgesehen von den Technik-Schwierigkeiten ist Apple mit dem MacBook ein sehr gutes Produkt gelungen.

Auf eine Rückmeldung der Gravis-Technik warte ich derzeit.