O2 baut EDGE aus

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Der Mobilfunkanbieter O2 l├Ąsst seinen Worten (siehe letzter Eintrag) Taten folgen und unterst├╝tzt in seinem Netz nun tats├Ąchlich stellenweise den schnelleren Datenfunk EDGE.
Leider kann das nicht dar├╝ber hinwegt├Ąuschen, dass die Netzabdeckung in Nordost-Mecklenburg eine mittlere Katastrophe ist. ­čÖü

Urlaubsinternet im Norden von R├╝gen

Au├čerhalb von Gro├čst├Ądten erlaubt O2 ├╝blicherweise den eigenen Kunden neben dem O2-Netz auch das T-Mobile-Netz zu nutzen. Da die UMTS-Netzabdeckung au├čerhalb der St├Ądte quasi nicht vorhanden ist, hat das einen gro├čen Vorteil: T-Mobile hat seine Sendestationen mit EDGE ausger├╝stet. EDGE ist quasi ein aufgebohrtes GPRS, kann also in bestehende GSM-Netze integriert werden und sorgt f├╝r ganz ertr├Ągliches Surfen in l├Ąndlichen Regionen.

Im Norden von R├╝gen funktioniert das aber unerkl├Ąrlicherweise nicht. Hier gibts nur langsames O2 GPRS…

… daf├╝r gibts aber einen Sonnenuntergang der f├╝r alles entschuldigt! ­čśë

UPDATE: O2 verk├╝ndet, dass ihr (?) Netz bis Ende 2008 mit EDGE ausger├╝stet wird. News-Meldung bei Golem ­čÖé

Shazam und Klassik

Bei klassischer Musik versagt die (kostenlose) Musik- Identifizierungssoftware Shazam leider v├Âllig – dabei besteht gerade bei dieser Musikrichtung bei mir Bedarf. ­čÖü
Ganz unabh├Ąngig davon: Ich habe schon seit einer ganzen Weile nicht mehr richtig (Rundfunk-)Radio geh├Ârt und bin nun erstaunt wie die Leute derartig viel Werbung ertragen k├Ânnen. Gibt’s da nicht vielleicht eine g├╝nstige Internet- / Last.fm-Radio-Set-Top-Box?

Probleme

Jeder, der etwas mehr mit Computern zu tun hat, egal ob professionell oder nicht, kann ein Liedchen davon singen: Die Dinger funktionieren genau dann nicht (richtig), wenn man sie ganz dringend braucht. Sei es der Drucker, der sich partout weigert das Handout 10 min vor einem Vortrag zu drucken oder seien es die Ticket-Terminals (eines gro├čen deutschen Bahnunternehmens) im Bahnhof, die mit einer solchen Beh├Ąbigkeit zum passenden Ticket f├╝hren, dass man nicht nur um den nun abgefahrenen Zug trauert, sondern auch gleich um den n├Ąchsten bangt.
Naja, auch Apples schickes iPhone ist im Kern aber eben nichts anderes als ein schlichter Computer – und so h├Ątte ich vielleicht damit rechnen m├╝ssen, dass es nach einem Firmwareupdate am Tag der Abfahrt in den Urlaub zu Komplikationen kommt.
Vor ein paar Wochen hatte ich das Ger├Ąt mit dem Pwnage Tool auf iPhoneOS-2.0-Stand gebracht und mich fortan in guter (Leidens-)Gesellschaft der von der neuen Langsamkeit und Instabilit├Ąt des Systems genervten iPhone-Kunden befunden. Diese Probleme sollte das neuerliche Update beheben und damit das Telefon fit f├╝r den Urlaub machen.
Nach erfolgter Updateprozedur auf iPhoneOS-2.0.1 kam auch der ersehnte Aha-Effekt: Alles l├Ąuft sp├╝rbar schneller. Nur meckert iTunes pl├Âtzlich, dass es die Mail-Accounts nicht mehr synchronisieren kann. Keine Mails? Gerade hatte ich noch gehofft, im Urlaub mit dem gelegentlichen Besuch von Wifi-Hotspots zum Mailen erheblich Geld sparen zu k├Ânnen… 15 min vor Abfahrt. Das wars dann wohl…
Erst unterwegs f├Ąllt mir beim rumsuchen im ├Ąu├čerst gew├Âhnungsbed├╝rftigen (und via Cydia installierbaren) MobileTerminal auf, dass die Konfigurationsdatei von MobileMail unter /var/mobile/ Library/Mail nicht dem Benutzer mobile (so hei├čt der Benutzeraccount, mit dem man im iPhoneOS unterwegs ist), sondern root geh├Ârt. Nach einem su (das angefragte root-Passwort ist standardm├Ą├čig “Alpine”) chown -R mobile /var/mobile/Library/Mail geht Mail dann pl├Âtzlich wieder! ­čÖé

SSL-Schl├╝ssel ge├Ąndert

Ich musste den SSL-Schl├╝ssel auf meinem Server aktualisieren. Wenn der Browser also Anstalten mach – ich bin Schuld. Der Schl├╝ssel durch einen Fehler im openssl-Paket, mit dem ich den Schl├╝ssel erzeugt hatte, unsicher.

Was ein SSL-Schl├╝ssel ├╝berhaupt ist? Kurz gesagt k├╝mmert der sich auf dem Server um die Verschl├╝sselung der Webseiten-├ťbertragung und damit darum, dass vom Browser die Verbindung per https:// aufgebaut werden kann.

Lange Nacht der Wissenschaften

Diesen Samstag ist in Berlin wieder die Lange Nacht der Wissenschaften. Ein Studium kann so eine Nacht nat├╝rlich nicht ersetzen, es ist aber ungemein spannend, mal einen Einblick zu erhalten, woran geforscht wird und mit den Menschen, die in den Projekten aktiv sind, ins Gespr├Ąch zu kommen.

Wer Angst hat Fu├čball zu verpassen: Es gibt auch Orte an denen die Spiele (das Spiel?) gezeigt werden. Mehr zur Nacht wei├č die Internetseite der Langen Nacht der Wissenschaften.